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Verein „Uecker in Schwerin“ verkauft 100 Uecker-Drucke / Wichtige Etappe geschafft

Die Hälfte ist geschafft: Für eine Million Euro schenkte Günther Uecker im Sommer seiner Heimat Mecklenburg 100 Prägedrucke. Diese werden vom Verein „Uecker in Schwerin – Neubau e.V.“ verkauft, um mit dem Erlös das Museum der Moderne – einen Anbau des Staatlichen Museums in Schwerin – zu unterstützen. Unser Verlagshaus verlost parallel mit dem Verein Uecker-Drucke und ist Partner der Aktion. Bis gestern sind eine halbe Million Euro zusammengekommen. Mit der Vereinsvorsitzenden Kornelia von Berswordt-Wallrabe sprach Max-Stefan Koslik.

Frau Prof. Berswordt, heute wird die große Uecker-Schau in Düsseldorf eröffnet, sind Sie ehemalige Museumschefin nicht etwas neidisch, dass wir die Ausstellung nicht in Schwerin haben?

Berswordt: Schwerin hat 1993 eine umfassende Uecker-Ausstellung gezeigt und sicher erinnern sich die Schweriner noch daran, dass sie – um ins Museum zu gelangen – unter einem riesigen Nageltisch auf der Treppe hindurchgehen mussten. Zudem haben wir die früher sehr umfangreiche Drautzburg-Sammlung mit Schlüsselwerken Ueckers schon seit 1995 permanent auf Schloss Güstrow ausgestellt. Und natürlich hatte ich für Günther Uecker in meiner Abschiedsaustellung 2009 einen großen Saal für einige seiner bedeutendsten Arbeiten reserviert. Im Übrigen hat das Staatliche Museum mit Ueckers „Fadenstuhl“ als Leihgabe zur Düsseldorfer Ausstellung beigetragen.

Wie sieht es bei der Spendenaktion für den Neubau in Schwerin aus, dem Ihr Verein „Uecker in Schwerin“ eine Überdachung des Museumshofes spendieren will?

Dank der ersten Großspende von Günther Uecker, der Verlosung im medienhaus:nord Ihrer Zeitung und dank der vielen Einzelspenden, die wir seit dem Startschuss für die Galerie der Moderne erhalten haben, ist bis heute eine halbe Million Euro auf dem Museums-Baukonto eingegangen. Darauf sind wir stolz und ich danke allen, die sich am Mitbauen beteiligen.

Was werden Sie Uecker heute Abend über den Baufortschritt berichten?

Zur Eröffnung der Ausstellung in den Kunstsammlungen NRW werden 900 Gäste erwartet. Dennoch hoffe ich natürlich, dass uns die Zeit bleibt, über das Schweriner Bauprojekt zu sprechen. Aber bereits im Vorfeld hat Günther Uecker klar gemacht, dass die hohe Qualität des Museumsbaus von Willebrand den Maßstab für die heutigen Bautätigkeiten setzen sollte.

Bericht: SVZ vom 06.02.2015, Max-Stefan Koslik